Warum "Pianola"?
Der Name Pianola leitet sich von den selbstspielenden Klavieren aus dem frühen 20. Jahrhundert ab und ist von dem konzeptionellen Ansatz inspiriert, den das Framework mit dem Mechanismus von Pianolas teilt.

Pianolas sorgten für Aufsehen, weil sie Musik ohne Pianisten spielen konnten. Das war aber nicht das einzig Faszinierende an ihnen. Besonders bemerkenswert war, dass sie mit Papierrollen gefüttert werden konnten, in die Löcher gestanzt waren, und jede Rolle bestimmte, welches Musikstück die Pianola spielte.

Die zentrale Idee des Pianola-Softwareframeworks ist dieselbe: Es gibt ein zentrales Stück Software, das je nach Kundenbedarf mit unterschiedlichen Konfigurationsdateien gespeist wird. Die daraus entstehenden Datenbankanwendungen sind daher so vielfältig wie die gespielten Musikstücke.
So wie man nicht für jedes Musikstück eine neue Pianola bauen musste, muss auch eine Pianola-App nicht für jede Kundenanforderung von Grund auf neu programmiert werden. Ein völlig neues Klavier für ein neues Musikstück zu bauen, hätte Monate gedauert; Löcher in eine Papierrolle zu stanzen, ging deutlich schneller. Ähnlich können Pianola-Anwendungen schneller entstehen, weil sie auf einem bestehenden Framework aufbauen und nicht bei null beginnen.

Die Analogie reicht auch zur Weiterentwicklung des Instruments selbst. Wenn der Mechanismus einer Pianola verbessert wurde, veränderte das, wie das Instrument jede Papierrolle spielte. Genauso betreffen Verbesserungen am Pianola-Framework den gemeinsamen Mechanismus und nicht nur eine einzelne Anwendung.